Sensomotorik & die Bedeutung im Kraftsport

Sensomotorik

Sensomotorik setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen: Senso bedeutet `Sinn´ und bezieht sich auf die Sinneswahrnehmungen wie sehen, hören, schmecken, fühlen und riechen. Motorik bedeutet so viel wie `Beweger´ und bezieht sich auf die gesteuerten Bewegungen des Körpers. Durch das Training soll die Koordination der sensorischen Prozesse mit den motorischen Handlungen verbessert werden. Dies sorgt für eine verbesserte inter- und intramuskuläre Koordination und kann Verletzungen vorbeugen.

Sensomotorik im Krafttraining

Die verbesserte inter- und intramuskuläre Koordination sowie der Ausgleich von muskulären Dysbalancen führen auch zu positiven Effekten im Kraftsport. So sind seit Jahren Schlingentrainer in Fitnessstudios allgegenwärtig. Auch das einarmige oder einbeinige Ausüben von Kraftübungen führt zu einer Verbesserung der Koordination. Während die eine Körperseite aktiv die Bewegung ausführt, muss die andere Körperhälfte die Bewegung ausgleichen und durch die Anspannung der Muskulatur Stabilität schaffen. Dies alles steuern die Propriozeptoren. Diese Sinneszellen gewährleisten die Wahrnehmung der Stellung und Bewegung des Körpers im Raum. Durch sie gelangen Informationen über Muskelspannung, Muskellänge, Gelenkstellung und Bewegung zum Kleinhirn und zum Cortex wo diese unbewusst verarbeitet werden.

 

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